Sechs Länder im südlichen Afrika wollen ein Kartell nach dem Vorbild der Opec gründen, um mehr Einfluss auf den Handel mit Rohdiamanten zu gewinnen. Vertreter der in der Diamantenproduktion führenden Länder Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Angola und Kongo-Kinshasa wollen sich nach Worten des stellvertretenden kongolesischen Bergbauministers Victor Kasongo in dieser Woche in der angolanischen Hauptstadt Luanda treffen, um ein entsprechendes Abkommen zu unterzeichnen.
Zweck dieses maßgeblich von Südafrika, Namibia und Botswana betriebenen Projekts soll sein, die Diamantenindustrie dazu zu zwingen, einen Großteil der im südlichen Afrika geförderten Rohdiamanten nicht mehr in Indien, sondern in Afrika schleifen und polieren zu lassen. „Es geht eindeutig nicht um Preismanipulation, sondern um lokale Wertschöpfung“, sagte Kasongo. Dem Vernehmen nach planen die Länder, dass ein noch zu bestimmenden Prozentsatz der Diamanten kraft Gesetzes im Land selbst verarbeitet werden muss.
Sechs Länder im südlichen Afrika wollen ein Kartell nach dem Vorbild der Opec gründen, um mehr Einfluss auf den Handel mit Rohdiamanten zu gewinnen. Vertreter der in der Diamantenproduktion führenden Länder Südafrika, Namibia, Botswana, Zimbabwe, Angola und Kongo-Kinshasa wollen sich nach Worten des stellvertretenden kongolesischen Bergbauministers Victor Kasongo in dieser Woche in der angolanischen Hauptstadt Luanda treffen, um ein entsprechendes Abkommen zu unterzeichnen.
Zweck dieses maßgeblich von Südafrika, Namibia und Botswana betriebenen Projekts soll sein, die Diamantenindustrie dazu zu zwingen, einen Großteil der im südlichen Afrika geförderten Rohdiamanten nicht mehr in Indien, sondern in Afrika schleifen und polieren zu lassen. „Es geht eindeutig nicht um Preismanipulation, sondern um lokale Wertschöpfung“, sagte Kasongo. Dem Vernehmen nach planen die Länder, dass ein noch zu bestimmenden Prozentsatz der Diamanten kraft Gesetzes im Land selbst verarbeitet werden muss.
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