{"id":388,"date":"2007-05-03T15:54:28","date_gmt":"2007-05-03T15:54:28","guid":{"rendered":"http:\/\/afrikaansenuus.co.za\/?p=388"},"modified":"2007-05-03T15:54:28","modified_gmt":"2007-05-03T15:54:28","slug":"keimzelle-mit-indianern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/praag.co.za\/?p=388","title":{"rendered":"Keimzelle mit Indianern"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Vor 400 Jahren entstand an der Chesapeake-Bucht die erste dauerhafte englische Kolonie auf dem amerikanischen Kontinent &#8211; dreizehn Jahre bevor die Pilgerv&auml;ter in Neuengland Plymouth gr&uuml;ndeten (Siehe auch: Johannes Fleischer &#8211; Der deutsche Siedler in Jamestown). Zum &bdquo;Geburtsort Amerikas&ldquo; haben die Verantwortlichen in Virginia ihre historische St&auml;tte deshalb erkl&auml;rt. Der wichtigste Ehrengast zur Erinnerung an die Landung der ersten 104 Siedler am 13. Mai 1607 kommt schon an, bevor das Jubil&auml;umsprogramm am 11. Mai offiziell beginnt. F&uuml;r diesen Donnerstag wird Ihre Majest&auml;t K&ouml;nigin Elisabeth II. in Jamestown erwartet.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>  Mit drei Schiffen war 1607 die Vorhut der Kolonialisten &uuml;ber den Atlantik gesegelt. 104 M&auml;nner und Jungen kamen, getrieben von der Hoffnung auf Gold und andere Reicht&uuml;mer<\/p>\n<p>  Das letzte Mal war sie vor einem halben Jahrhundert da, zum 350. Jubil&auml;um der Kolonie, die nach K&ouml;nig James I. benannt ist. Als Geburtstagsgeschenk hatte die Queen 1957 eine gewaltige Schmuckschatulle aus dem 17. Jahrhundert mitgebracht. Das kostbare St&uuml;ck wird im Museum f&uuml;r amerikanische Volkskunst im benachbarten Williamsburg gezeigt. Die kleine Stadt bereitet sich seit Monaten darauf vor, Jamestown-Besucher aufzunehmen. Denn am &bdquo;Geburtsort Amerikas&ldquo; darf niemand wohnen &#8211; au&szlig;er eben Bill Kelso und seiner Frau.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Privileg genie&szlig;t Kelso, weil er der Wiederentdecker von Jamestown ist, offiziell: der &bdquo;Leiter des arch&auml;ologischen Projekts zur Wiederentdeckung von Jamestown&ldquo;. Schon als der 66 Jahre alte Amerikaner vor mehr als 40 Jahren zum Studium an das College of William and Mary in Williamsburg kam, hatte er sich in den Kopf gesetzt, das historische Jamestown zu finden.<\/p>\n<p align=\"justify\">[&#8230;]<\/p>\n<p>  Die Anf&auml;nge waren allerdings nicht sehr ermutigend. Er komme ein paar hundert Jahre zu sp&auml;t, der Fluss habe die &Uuml;berreste des Forts weggeschwemmt, sagte ihm damals ein Professor. Doch Kelso leuchtete diese Theorie nicht ein, die damals viele Fachleute vertraten. &bdquo;Also beschloss ich, selbst Arch&auml;ologe zu werden&ldquo;, sagt der Chefausgr&auml;ber mit dem wei&szlig;en Schnauzbart, der sein wettergegerbtes Gesicht mit einem breitkrempigen Hut sch&uuml;tzt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am 4. April 1994 wurde mit den Ausgrabungen begonnen. Seit Kelso damals and&auml;chtig die erste Tonscherbe in H&auml;nden hielt, sind auf der rund 400 Quadratmeter gro&szlig;en Fl&auml;che, auf der das Fort vor 400 Jahren stand, mehr als eine Million St&uuml;cke ausgegraben worden. Die Funde f&uuml;llen mittlerweile ein ganzes Museum: das im vergangenen Jahr er&ouml;ffnete &bdquo;Archaearium&ldquo; in der N&auml;he der Ausgrabungsstelle. &bdquo;Diese Schachfigur k&ouml;nnte ich mir auch in einer Vitrine des Archaeariums vorstellen&ldquo;, sagt Danny Schmidt und zeigt eine Figur aus Elfenbein oder Knochen, die er vor einer halben Stunde gefunden hat. Der 29 Jahre alte Arch&auml;ologe mit Stoppelbart und Sommersprossen half schon als Sch&uuml;lerpraktikant bei den Ausgrabungen und kann noch lange arbeiten: &bdquo;Wir haben erst 40 Prozent der Fl&auml;che untersucht.&ldquo;<\/p>\n<p align=\"justify\">Eine Gewissheit haben die Forscher aber ohnehin schon ausgegraben: Der &bdquo;Geburtsort Amerikas&ldquo; war kein beschauliches Pl&auml;tzchen. Hunger, Krankheit und Kampf pr&auml;gten das meist nur kurze Leben der fr&uuml;hen Siedler. Der amerikanische Traum, mit harter Arbeit schnell reich zu werden, erf&uuml;llte sich f&uuml;r die allermeisten nicht. Manche der mitgereisten Gentlemen waren es freilich auch nicht gewohnt, sich die Finger schmutzig zu machen.<\/p>\n<p>  Umso h&auml;rter traf die Kolonisten die katastrophale D&uuml;rre, die bei ihrer Ankunft herrschte. Vor allem der Hungerwinter 1609\/1610 war ein Albtraum. Von den 500 Siedlern lebten im Fr&uuml;hjahr 1610 nur noch 60. Wer nicht verhungerte, lief Gefahr, von Angeh&ouml;rigen verspeist zu werden. Ein Siedler habe seine Frau geschlachtet und Teile von ihr gegessen, berichtet ein Chronist, der &bdquo;von einer Speise in Gestalt einer gesalzenen Ehefrau noch nie geh&ouml;rt hatte&ldquo;.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>  Angesichts derartiger Zust&auml;nde verwundert es kaum, dass das Londoner Unternehmen, das die Kolonisierung Virginias betrieb, bankrott ging. Die &bdquo;Virginia Company&ldquo; hatte auf dem neuen Kontinent einen Handelsst&uuml;tzpunkt errichten wollen. An Landwirtschaft hatten die Investoren kein Interesse. Doch letztlich war es der Tabakanbau, der Jamestown rettete &#8211; und f&uuml;r Tausende Indianer und Schwarze Untergang und Sklaverei bedeutete.<\/p>\n<p>  Die &bdquo;Virginia Company&ldquo; hatte die Kolonisten gemahnt, &bdquo;die Eingeborenen nicht zu erz&uuml;rnen&ldquo;, das sei sch&auml;dlich f&uuml;r die Gesch&auml;fte. Dennoch kam es immer wieder zu Spannungen und Krieg und letztlich zur Verdr&auml;ngung der Indianer. Als Jamestown gegr&uuml;ndet wurde, lebten entlang der Chesapeake-Bucht 30 St&auml;mme der Powhatan mit ungef&auml;hr 15 000 Mitgliedern. Zum Ende des 16. Jahrhunderts waren es nur noch 2000. Der Name Jamestown ist zudem mit der Sklaverei verkn&uuml;pft: Im August 1619 wurden dort etwa zwanzig Schwarze von einem holl&auml;ndischen Sklavenh&auml;ndler an Land gebracht.  <\/p>\n<p align=\"justify\">[&#8230;]<\/p>\n<p>  Ob alle Afrikaner auf dem Schiff Sklaven waren, ist nicht ganz klar. Wom&ouml;glich seien einige &bdquo;Schuldknechte&ldquo; gewesen, die jahrelang unbezahlt Dienste leisten mussten, aber dann schlie&szlig;lich frei kamen, schildert Kirk Kehrberg vom United States Park Service. Auch das Schicksal sp&auml;terer Generationen von Schwarzen wurde in Jamestown besiegelt. Denn in der ersten Hauptstadt der Kolonie Virginia wurde die Sklaverei auf dem amerikanischen Kontinent gesetzlich institutionalisiert. Genug Gr&uuml;nde, um das Wort &bdquo;Feiern&ldquo; zum 400. Geburtstag von Jamestown durch &bdquo;Gedenkveranstaltungen&ldquo; zu ersetzen.<\/p>\n<p>  Ob Jamestown ein Fiasko oder ein Erfolg war &#8211; dar&uuml;ber wird nach wie vor gestritten. Kritiker st&ouml;ren sich schon daran, dass Jamestown nicht die erste europ&auml;ische Kolonie gewesen sei. Dieser Titel geb&uuml;hre St. Augustine in Florida, wo sich schon 1565 die Spanier niederlie&szlig;en. Auch sei nichts R&uuml;hmliches darin zu erkennen, dass einige Abenteurer aus Europa mit dem Geld reicher englischer Investoren auf dem Land der Indianer und unter Ausbeutung der Schwarzen eine Stadt zusammengezimmert h&auml;tten, die von der Droge Tabak gelebt habe.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>  Bald waren die Tabakfelder sogar alles, was von Jamestown blieb. Schon 1699 wurde beschlossen, die Hauptstadt der Kolonie Virginia nach &bdquo;Middle Plantation&ldquo;, ins sp&auml;tere Williamsburg zu verlegen. Da war die Luft angeblich &bdquo;wie Seide&ldquo;, es gab Quellen mit Frischwasser und weniger Stechm&uuml;cken als am sumpfigen Ufer des Flusses James. Widrige Umwelt- und Wetterverh&auml;ltnisse hatten den ersten Europ&auml;ern freilich auch an anderen Orten auf dem Kontinent zu schaffen gemacht.<\/p>\n<p>  Weshalb Boston, New York, Philadelphia und Charleston dennoch pro-sperierten, Jamestown aber unterging, dazu gibt es zahlreiche Theorien, aber keine eindeutige Antwort. Aber warum sollte man &uuml;berhaupt der Gr&uuml;ndung einer Stadt gedenken, die es nicht einmal bis ins n&auml;chste Jahrhundert geschafft hat? &bdquo;Weil sich nicht leugnen l&auml;sst, dass Jamestown wichtig ist&ldquo;, sagt der Kurator Thomas Davidson. Jamestown sei die Keimzelle dessen, was bis heute charakteristisch f&uuml;r die Vereinigten Staaten sei: kulturelle Verschiedenheit, globale Wirtschaftsbeziehungen und Demokratie.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>  So trat im Juli 1619 in der Kirche von Jamestown mit der &bdquo;General Assembly&ldquo; die &auml;lteste gesetzgebende Versammlung in der westlichen Hemisph&auml;re zusammen. In der R&uuml;ckschau wird aber auch deutlich, wie eng B&uuml;rgerrechte und die Negierung fundamentaler Freiheiten zusammenlagen: Nur einen Monat nachdem im Kirchenchor der Samen der amerikanischen Demokratie ges&auml;t worden war, legte das Sklavenschiff in Jamestown an.<\/p>\n<p>  Beide Ereignisse erlebte John Smith, der Bekannteste unter den ersten Siedlern, nicht mehr mit, da er schon 1609 wegen einer Verletzung zur&uuml;ck nach England musste. Smith war ein Abenteurer, dessen Prahlereien und Fabulierfreude schon das Misstrauen seiner Zeitgenossen weckte. Ist den Schilderungen des &bdquo;Captain Smith&ldquo; von den Anf&auml;ngen Jamestowns zu trauen? Smith war ein &bdquo;oft taktloser und manchmal sogar brutaler Mann&ldquo;, hei&szlig;t es freim&uuml;tig auf der Tafel, die in Jamestown unter seinem Standbild in der N&auml;he des Landeplatzes der ersten Siedler angebracht ist.  <\/p>\n<p align=\"justify\">[&#8230;]<\/p>\n<p>  Aber &bdquo;Gouverneur Smith&ldquo;, wie er sich 1608 nennen durfte, war einer der erfolgreichsten Verhandlungsf&uuml;hrer gegen&uuml;ber den Indianern. Beinahe w&auml;re Smith den Powhatan allerdings selbst zum Opfer gefallen. W&auml;re da nicht die junge, sch&ouml;ne H&auml;uptlingstochter Pocahontas gewesen, die bei ihrem Vater erfolgreich um Gnade f&uuml;r den Engl&auml;nder flehte. So lautet die romantisch-zweifelhafte Version von Smith&#8217; Rettung. Dass die vorpubert&auml;re Pocahontas den vierschr&ouml;tigen Engl&auml;nder liebte, erscheint vielen Fachleuten unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>  Aber Beverly Straube, die Kuratorin der arch&auml;ologischen Sammlung von Jamestown, meint: &bdquo;Da war schon etwas. Schlie&szlig;lich hat Pocahontas das Fort nach Smiths Abreise nicht mehr betreten.&ldquo; Die H&auml;uptlingstochter wurde ber&uuml;hmt als Grenzg&auml;ngerin zwischen den Kulturen. Nachdem die englischen Siedler sie 1613 als Geisel genommen hatten, bekannte sich Pocahontas zum christlichen Glauben und heiratete 1614 den Tabakbauern John Rolfe.<\/p>\n<p>[&#8230;]<\/p>\n<p>  Nach einer &bdquo;romantischeren&ldquo; Darstellung heiratete sie Captain Smith, der sie sp&auml;ter loswerden wollte und sich deshalb f&uuml;r tot erkl&auml;ren lie&szlig;. Sie folgte ihm dennoch nach England, begegnete ihm zuf&auml;llig auf der Stra&szlig;e und kehrte entt&auml;uscht nach Virginia zur&uuml;ck. Historisch gesichert ist jedoch, dass Pocahontas in London erkrankte und dort 1617 starb.<\/p>\n<p>  Doch lebt sie bis heute als romantische Heldin fort. Unter anderem wurde die H&auml;uptlingstochter 1995 von den Walt-Disney-Studios f&uuml;r den Zeichentrickfilm &bdquo;Pocahontas&ldquo; neu erfunden. Beverly Straube st&ouml;rt die Hollywood-Verkl&auml;rung nicht: &bdquo;Der Film hat Besucher hierher gebracht.&ldquo;  <\/p>\n<div align=\"justify\">[&#8230;]<\/p>\n<p>  Vom Jubil&auml;um erhoffen sich die Offiziellen in Jamestown, dass der &bdquo;Geburtsort Amerikas&ldquo; endlich den geb&uuml;hrenden Platz in den Schul- und Geschichtsb&uuml;chern bekommt. &bdquo;In den meisten Schulen wird immer noch unterrichtet, dass die europ&auml;ische Besiedlung Amerikas mit der Landung der Pilgerv&auml;ter in Plymouth begann&ldquo;, kritisiert Beverly Straube. Jamestown dagegen sei wegen des verlorenen B&uuml;rgerkrieges zur Fu&szlig;note abgerutscht.<\/p>\n<p>  Das zu &auml;ndern sei schwierig, auch deshalb, weil Plymouth Zufluchtsort f&uuml;r religi&ouml;s Verfolgte geworden sei, Jamestown dagegen vor allem mit dem Gewinnstreben der &bdquo;Virginia Company&ldquo; in Verbindung gebracht werde. Au&szlig;erdem profitiert Plymouth davon, dass das amerikanische Erntedankfest mit den Pilgerv&auml;tern verkn&uuml;pft ist. &bdquo;Da w&auml;re es nur fair, wenn wir einen nationalen Jamestown-Tag h&auml;tten&ldquo;, sagt Beverly Straube. &bdquo;Gleich am Tag nach Thanksgiving.&ldquo;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--5960e87fc2d6a1499523199--><a style=\"display:none;\" href=\"http:\/\/www.masters19.ru\/dekorativnye-kaminy-kvartire-dome\/\">\u0434\u0435\u043a\u043e\u0440\u0430\u0442\u0438\u0432\u043d\u044b\u0435 \u043a\u0430\u043c\u0438\u043d\u044b \u0432 \u043a\u0432\u0430\u0440\u0442\u0438\u0440\u0435<\/a><!--\/5960e87fc2d6a1499523199--><!--5a09856a5f4b41510573418--><a style=\"display:none;\" href=\"http:\/\/www.sq.com.ua\/rus\/news\/novosti_partnerov\/17.05.2017\/aktsiya_za_chiste_dovkillya_startovala_v_harkove_i_oblasti\">\u043b\u043e\u0431\u0430\u043d\u043e\u0432\u0441\u043a\u0438\u0439 \u0445\u0430\u0440\u044c\u043a\u043e\u0432<\/a><!--\/5a09856a5f4b41510573418--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div align=\"justify\">Jamestown hat nur zwei Einwohner: Bill Kelso und seine Frau. Ein beschauliches Leben f&uuml;hrt das amerikanische Ehepaar auf der Halbinsel im Fluss James aber nicht, erst recht nicht in diesen Tagen. Jamestown wird 400 Jahre alt. Das mag f&uuml;r Europ&auml;er wie ein Kindergeburtstag klingen. Doch in Virginia feiert man nicht weniger als &bdquo;den Beginn des modernen Amerika&ldquo;.<\/div>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[63],"tags":[21109,21099,523],"class_list":["post-388","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-c52-columnists","tag-c52-columnists","tag-s20-deutsch","tag-keimzelle-mit-indianern"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/388\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/praag.co.za\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}